Vita

Fakten:

Janine Wilk wurde am 07.07.1977 als einziges Kind eines Musikers und einer Malerin in Mühlacker geboren. Schon von Kindesbeinen an war die Literatur sehr wichtig für sie, mit elf Jahren schrieb sie ihre ersten Geschichten. Bis zum Abitur stand jedoch die Musik für sie im Vordergrund: Mit sechs Jahren fing sie an Klavier zu spielen, sie war auf einem musischen Gymnasium, belegte den Musik-Leistungskurs und arbeitete bis 2010 als Klavierlehrerin. Mit Anfang zwanzig wurde das Schreiben jedoch immer wichtiger für sie und sie fing mit der Arbeit an ihrem ersten Buch an. Schon bald folgten die ersten Veröffentlichungen im Bereich Lyrik und Kurzprosa. Mittlerweile schreibt sie sowohl spannende Kinder - und Jugendbücher, als auch unterhaltsame Erwachsenenromane unter Pseudonym. Zur Zeit lebt Janine Wilk mit ihrem Mann, ihren zwei Kindern, Hund und Katze in der Nähe von Heilbronn.

Ganz persönlich:

"Selbstcharakterisierungen finde ich meistens fade, weil die interessanten (sprich: schlechten) Eigenschaften in der Regel weggelassen werden. Verständlich. Wer will der Welt schon die Dinge mitteilen, die man bei sich selbst am liebsten ignoriert?
Ich!
Hier also meine schlechten Eigenschaften:
In unserer Privatbibliothek gibt es eine größere Sammlung Kinder- und Jugendliteratur. Ich sage dann immer, das seien die Bücher meiner Kinder. Das ist aber gelogen. In Wahrheit lese ich sie.

Ich liebe Süßes. Wenn wir Essen gehen, könnte man von mir aus alles vorher weglassen und stattdessen gleich zum Dessert übergehen. Ernährungstechnisch sicherlich bedenklich, doch was kann man schon für die Vorlieben seiner Geschmacksnerven?

Wenn ich glücklich bin, macht mir das Angst, denn ein Schriftsteller weiß: Je glücklicher der Protagonist ist, um so schlimmer muss das Unglück sein, das ihm im nächsten Moment zustoßen wird!

Direkt vor einer Lesung bekomme ich immer das Nervenflattern und würde am liebsten schreiend davonlaufen. Gut, dass mein Mann mich dann immer schon vorsorglich an den Bühnenstuhl festgekettet hat. Paradoxerweise möchte ich am Ende einer Lesung aber nicht mehr von der Bühne runter und man muss mich dann samt Bühnenstuhl aus dem Scheinwerferlicht ziehen.

Ich pflege mehrere ausgefallene Phobien, z.B. habe ich eine Autofahrphobie. Was aber kein Wunder ist, schließlich bin ich bei der ersten Führerscheinprüfung durchgefallen, weil ich zwei Mal falsch rechts (!) abgebogen bin.
Sie sehen schon an diesen wenigen Beispielen: Mir wird wohl niemals der Stoff für gute Geschichten ausgehen, da ich in der glücklichen (?) Lage bin, mich selbst jeden Tag aufs Neue überraschen zu können."

 

 

 


 

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